Die Aufklärungsarbeit steht noch ganz am Anfang, noch zu wenige Patienten können ihre Stimmungsschwankungen richtig zuordnen und finden den Weg zum Arzt. Dabei beschäftigen die
Symptome Mediziner schon seit mehr als zwei Jahrtausenden. Der folgende Zeitstrahl zeigt nur einige Meilensteine in der Geschichte der bipolaren Erkrankungen:
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Obwohl die Symptome bereits 500 v. Chr. von Hippokrates beschrieben worden waren, fanden sie erst 2000 Jahre später Einzug in die Beschreibungen des deutschen Psychiaters
Emil Kraepelin (1856 bis 1926), der sie erstmalig als "manisch-depressives Irresein" definierte. Noch heute werden seine Erkenntnisse häufig zitiert und gelten als lesenswerte Beschreibung der Symptome.
Erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr zu Kraepelins Leben und zu seinen Erkenntnissen in Bezug auf die Erkrankung, die er 1899 veröffentlichte.